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02. 01. 2011

Den Lieblingsheiligen auf der Spur

Lieblingsheiligen

Impulse zu Heiligen im Rahmen der Ausstellung „Unsere Heiligen“

Ihren „Lieblingsheiligen“ auf der Spur waren Carla Amina Baghajati von der islamischen Glaubensgemeinschaft, Altabt Burkard Ellegast vom Stift Melk, Marina Jahn von der buddhistischen Religionsgemeinschaft und canadian generic viagra online Heini Staudinger, Geschäftsführer der Waldviertler Schuhwerkstatt im Bildungshaus St. Hippolyt. Franz Moser, pädagogischer Mitarbeiter im Bildungshaus St. Hippolyt, hatte gerade vor dem Fest Allerheiligen zu diesem außergewöhnlichen Gedankenaustausch über Religionsgrenzen hinweg geladen. So bunt wie die Kulturen und viagra 100mg england Glaubenswelten waren auch die Zugänge zu den jeweiligen
„Lieblingsheiligen“.

Vier Personen, vier Glaubenswelten, vier Zugänge zu Heiligen. Diese „Heiligen“ sind Personen aus der Geschichte wie Gegenwart, die eine ganz besondere Bedeutung haben und canada viagra generic Einfluss auf Gedanken und buy cialis uk Leben anderer Menschen ausüben, gleichsam als Vorbilder, Ideal und viagra pills Ziel und soft cialis Lehrmeister für ein gelungenes Leben sind.

Die Mystikerin Rabea
Da ist Rabea al Adawija, der Carla Baghajati den Vorzug vor der ersten moslemischen Martyrerin Sumeja gibt. In bescheidenen Verhältnisse geboren und viagra tablets als Kind in die Sklaverei verkauft, ist Rabea später in Basra als Einsiedlerin und buy cialis without a prescription Mystikerin zu großer Bekanntheit gelangt. Um ihr Leben ranken sich viele Legenden, die vor allem ihr starkes Vertrauen in Gott Allah ausdrücken. Sie brachte Menschen zum Nachdenken, ohne belehrend zu wirken und discount viagra gilt heute noch als eine der bedeutendsten Mystikerinnen des Islam, erklärte Baghajati. Für sie stand die Liebe zu Gott an erster Stelle, sogar vor der Furcht vor der Hölle und purchase cialis online without prescription der Erwartung der Freuden des Paradieses.

Ordensgründer Benedikt
„Er war nie fertig, ständig unterwegs und viagra discounts strebte immer weiter. Sogar im Alter musste er noch dazulernen“, charakterisierte Altabt Burkhard Ellegast „seinen“ Lieblingsheiligen, den Ordensgründer Benedikt von Nursia. Benedikt war streng gegen sich und cheapest prices for viagra hatte auch anderen sein Maß angelegt, wobei er immer wieder gescheitert ist. Schließlich hat er am Montecassino sein Kloster errichtet und buy discount cialis online seine Regel festgelegt. „Mich fasziniert an ihm, dass er immer der Mensch geblieben ist, der er war, aber ständig weiter unterwegs war“, sagte Abt Burkhard. „Darum mag ich Benedikt“.

Der Mönch Bhante Seelawansa
Nicht Gautama Siddhartha, bekannt als Buddha, ist für die Vizepräsidentin der buddhistischen Religionsgemeinschaft, Marina Jahn, das besondere Vorbild, sondern der aus Sri Lanka stammende und in Wien lehrende Mönch Bhante Seelawansa. Er ist spiritueller Leiter des Theravada Buddhismus in Wien.

Bereits als Jugendlicher trat er in den buddhistischen Mönchsorden ein. Später über Salzburg nach Wien gekommen „hat er mir das Gefühl gegeben, dass erst durch meine Anwesenheit unsere Gruppe vollständig war“, sagte Jahn. Der buddhistische Lehrer ist ein „spiritueller Freund“, der anderen die Lehre näher bringt, in der Übung der Versenkung hilft und mit Rat zur Seite steht. Seelawansa könne gut zuhören und Anstöße zum eigenen Denken geben. Er lehre den Buddhismus so, dass er im Westen verstanden werde und zeige „Mut, Mitgefühl, Vertrauen und Offenheit gegenüber allen Menschen“ unterstrich Marina Jahn.

Franz von Assisi
Die Erlebnisse mit einem Präfekten im Linzer Petrinum haben den Geschäftsführer der Waldviertler Schuhwerkstatt, Heini Staudinger, geprägt. „Vertrauen und Ermutigung“ seien auch die wichtigsten Eigenschaften, die er von Heiligen erwarte. „Mein Lieblingsheiliger ist Franz von Assisi, weil er dem Reichtum, der heimlichen Sklaverei, abgeschworen hat“. Und Staudinger resümiert: „Wenn man Distanz zum Geld hat, ist es leichter, es als Werkzeug zu begreifen“. Über den spätmittelalterlichen Theologen und Philosophen Meister Ekkehard fand Staudinger einen neuen Aspekt: nicht die Werke machen heilig, sondern unser Sein müsse heilig sein, um die Werke zu heiligen. Und so habe er von „seinem Heiligen“ gelernt, bei sich selbst anzufangen, die Fesseln zu lösen, um frei zu sein.


Rund um die Uhr können die Werke der Ausstellung „Unsere Heiligen“ auf der Internetsite www.unsere-heiligen.com betrachtet werden.

(Bericht zur Veranstaltung: Homepage www.dsp.at – Oktober 2010)