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Da berühren sich Erde und Himmel

Zahlreiche Interessierte bei der Präsentation

Metallkünstler Karl Schwediauer

Die Skulptur "Da berühren sich Erde und Himmel" von Karl Schwediauer

Unsere neue Kapellenaußenwandgestaltung von Karl Schwediauer wurde präsentiert und gesegnet. Sie will sich nicht auf eine Deutung reduzieren lassen, also interpretieren Sie mit!

In einem längeren Prozess zwischen dem Metallkünstler Karl Schwediauer (Erla) und Erich Wagner-Walser und Franz Moser vom Bildungshaus entstand eine große Metallskulptur, die im Innenhof auf die Kapelle als einen religiösen Ort hinweist, ohne sich auf eine Deutung zu fixieren.

Direktor Erich Wagner-Walser konnte nun eine große Zahl von Interessierten im Kapellenhof des Bildungshauses begrüßen.

Karl Schwediauer sagt zu seinem Werk: „Ich habe zwei Zugänge gewählt: Einerseits den Zugang über das Meditative, Seelische, das für ein gefühlvolles Sich-Einlassen, für Glauben und Vertrauen steht und das Numinose, Geheimnisvolle symbolisiert. Andererseits soll die Skulptur aber auch die Verbindung herstellen zwischen unserer erfahrbaren, rational durchgeplanten Welt und dem vorbewussten, nicht erklärbaren Raum darstellen, also zwischen Erde und Himmel. Die Grenze zwischen Erde und Himmel ist fließend.“

Generalvikar Mag. Eduard Gruber legte zum einen den Text von der Jakobsleiter aus dem Buch Genesis aus, wo Jakob in einer Vision Engel auf einer Leiter oder Treppe auf und niedersteigen sieht, zum anderen interpretierte er die Figuren als die sich aufrichtende Bewegung eines Menschen, dem im Aufbruch die himmlischen Mächte unterstützend entgegen kommen.

Rektor Dr. Gottfried Auer segnete die Metallskulptur, über die sich jetzt das Bildungshaus und alle, die hier ein und ausgehen freuen dürfen, ein neues permanentes Kunstwerk, das noch viel Spannendes bereithält. Interpretieren Sie mit!

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