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OSTERN - Doch die Sonne scheint allzeit?

Gesegnete Ostern wünscht das Bildungshaus St. Hippolyt mit einem Bild von Friedrich M. Seitz und einem Text von Dietrich Bonhoeffer. FROHE OSTERN!

„Nicht um einen Kampf von Dunkel und Licht, der schließlich doch dem Licht den Sieg bringen muss, weil das Dunkel ja eigentlich ein Nichts ist, weil der Tod ja schon Leben ist, nicht um einen Kampf von Winter und Frühling, von Eis und

Sonne handelt es sich Ostern, sondern um den Kampf der göttlichen Liebe gegen die schuldige Menschheit; einen Kampf, in dem Gott zu unterliegen scheint am Karfreitag und in dem er grade, indem er unterliegt, – siegt – an Ostern. … Der Karfreitag ist nicht das Dunkel, das dem Licht unbedingt weichen muss … es ist der Tag an dem der menschgewordene Gott, die persongewordene Liebe umgebracht wird von den Menschen, die zu Göttern werden wollen. …

Und hier kann nur eines helfen, ein Eingriff Gottes aus der Ewigkeit, kraft dessen er ihn vom Tode auferweckt. Nicht von Unsterblichkeit ist Ostern die Rede, sondern von Auferstehung, Auferstehung vom Tode, der wirklich ein Tod ist mit allen Schrecken und Furchtbarkeiten, kraft Gottes Machttat. Das ist Osterbotschaft.“

Dietrich Bonhoeffer
Barcelona, Berlin, Amerika 1928-1931, DBW 10, Seite 463 f

 

 Frohe und gesegnete Ostern!
wünschen Ihnen

Leitung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des Bildungshauses St. Hippolyt

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