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Fr. 20.03.2020 |  14:30 Uhr -  Sa. 21.03.2020 |  13:00 Uhr  | 2. hiphaus Symposion  |  KulturWELT

Mensch und (Mit)Menschlichkeit

 

Beim 2. hiphaus Symposion dreht sich alles um Mensch und (Mit)Menschlichkeit. Greift die soziale Kälte bei uns in Europa wirklich immer stärker um sich? Wodurch wird es möglich, an einer Gesellschaft zu arbeiten, in der jede und jeder einen guten Platz hat? Wie kann ich im eigenen Leben (Mit)Menschlichkeit pflegen, während doch um mich herum Geiz und Neid und Ellbogen regieren?

Ausgewählte Referierende spüren in ihren Keynotes solchen Fragen nach. Raum für Bildung von Wissen, Gedanken und Haltungen wird konkret erfahrbar.

PROGRAMM:

Freitag | 20. März 2020
14:30 Uhr Begrüßung und Hinführung
14:45 – 16:30 Uhr Franz Küberl
Pause
17:00 – 18:30 Uhr Hildegund Keul
18:30 Uhr Abendessen
19:30 – 21:00 Uhr Podium mit allen Referierenden

Samstag | 21. März 2020
09:00 – 10:30 Uhr Markus Amann
Pause
11:00 – 12:30 Uhr Inge Patsch
12:30 – 13:00 Uhr Abschlussrunde
13:00 Uhr Mittagessen

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REFERIERENDE:

Franz Küberl

Langjähriger ehemaliger Direktor der Caritas Steiermark und ehemaliger Präsident der Caritas Österreich, Graz 

„Was meint Mitmenschlichkeit?“

Das Menschenbild des 21. Jahrhunderts ist ein umkämpftes Gut, wir haben keine Sicherheit, dass sich die „Verwertung“ des Menschen auf allen Ebenen nicht noch weiter ausbreiten wird, als wir es ohnehin schon beobachten können.

Was wir daher brauchen, sind klare Vorstellungen von der inneren Dimension des Menschen, von geistigen Werten, von der Freude an der Entwicklung des eigenen kreativen Potenzials – vom Gesamtkunstwerk Mensch, dem vor allen Nutzungs- und Verwertungsstrategien Würde und Einmaligkeit zukommt. Und. Es braucht gute Sprachen der Für-Sorge und des Helfens, damit alle Menschen den Parcours des Lebens gut bewältigen können.

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Hildegund Keul

Katholische Theologin, Religionswissenschaftlerin und Germanistin, Würzburg

„Verwundbar sein – der Gewalt widerstehen – human leben“

Wie Menschen mit ihrer Verwundbarkeit umgehen, ist eine Kernfrage in den Herausforderungen der Gegenwart. Ziehen wir Mauern hoch, machen die Grenzen und Häfen dicht? Wollen wir lieber Andere verwunden, um selbst nicht verwundet zu werden?

In der menschlichen Vulnerabilität lauert ein Gewaltpotential, dem es zu widerstehen gilt. Human leben geht über Selbstschutz hinaus. Denn Menschwerden bedeutet, sich verletzlich zu machen – sich zu öffnen in Zuneigung und Liebe, Freundschaft und Solidarität.

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Markus Amann

Philosophischer Praktiker und Supervisor, St. Pölten

„Mensch sein“

Was macht das spezifisch Menschliche am Menschen aus? Eine der zentralen Fähigkeiten, die den Menschen vom Tier unterscheidet, ist eine erhöhte Fähigkeit zur Selbstdistanz. Diese besteht einerseits darin, dass wir unser Denken sehen und unsere Wahrnehmung wahrnehmen können. Andererseits können wir aber auch zu uns selbst auf Distanz gehen, um uns aus der Perspektive des Anderen zu sehen. Sein eigenes Denken wahrzunehmen und sich aus der Perspektive des Anderen sehen zu lernen, ist Weisheit.

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Inge Patsch

Logotherapeutin, Buchautorin, Leiterin des Tiroler Instituts für Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl 

„Vom Geheimnis gelingender Begegnungen“

„Wollen wir eine Brücke schlagen von Mensch zu Mensch – so müssen die Brückenköpfe eben nicht die Köpfe, sondern die Herzen sein.“ (Viktor E. Frankl)

Die Sehnsucht nach Begegnungen, die gelingen wohnt in jedem Menschen. Doch wenn jeder auf den anderen wartet, warten alle vergeblich. Was ermutigt uns, auf andere zugehen zu können? Woher kommt die Kraft, Enttäuschungen zu überwinden? Wie entsteht Mitgefühl und wie stärken wir unsere Liebesfähigkeit?


Kursbeitrag:
€ 120,00 Kursbeitrag inklusive Pausenverpflegung und Mahlzeiten | 8 UE
€ 80,00 Ermäßigter Beitrag *)

Info:
*) Ermäßigung für SchülerInnen, Studierende und Lehrlinge bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres - bitte bei der Anmeldung im Feld "Sonstiges" angeben!
Anmeldung bis:
Mo. 02.03.2020

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