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Di. 26.03.2019 |  18:00 Uhr  -  20:30 Uhr  | Filmabend mit Tiefgang  |  KulturWELT

Vom Mythos der erlösenden Gewalt

Essayfilm von Johanna Tschautscher nach Texten von Walter Wink

Der "Mythos" der erlösenden Gewalt geht davon aus, Gewalt rettet, Krieg bringt Frieden, Macht schafft Recht. Gewalt funktioniert. Der erlösende Charakter von Gewalt verlangt Gehorsam, bis in den Tod. Diesen Mythos kreierten zur Zeit Babylons die Herrscher in Form von Schöpfungsmythen, in denen Götter ihre Konflikte mit ausladender, poetischer Gewalt ausüben und sich ständig über andere erheben, indem sie sie töten. Sie errichten auf und in ihnen ihre neue Ordnung. Also ist es auch in der Wirklichkeit der Menschen völlig legitim Gewalt anzuwenden, um Ordnung und Ruhe herzustellen. Herrschaftssysteme brauchen Herrschaftsmythen. Doch Walter Wink glaubt, dass die Mächte von Gott "gut" geschaffen wurden und damit erhalten wir für unser Inneres und unser Herz die Option, den Raum und die Liebe selbst auch gut zu sein. So wie unsere Götter sind, so formt sich unser Herz. Daher sind auch Weltbilder für Walter Wink von zentraler Bedeutung. Er geht von einem integrativen Weltbild aus, und nicht von oben und unten, außen und innen. Für ihn hat alles eine äußere Form und eine spirituelle Innenseite. Auch Macht.

Franz Moser eröffnet mit einer Hinführung, im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit Regisseurin Johanna Tschautscher.

ORT: Cinema Paradiso, Rathausplatz St. Pölten


ReferentInnen:
Mag. Franz Moser

Theologe und Pädagog. Mitarbeiter im Bildungshaus St. Hippolyt

Kursbeitrag:
€ 8,00 (inklusive Film) an der Kinokasse

Veranstalter:
Bildungshaus St. Hippolyt, Cinema Paradiso St. Pölten
Information und Anmeldung:

Anmeldung im Bildungshaus erbeten.

Mit freundlicher Unterstützung von:

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