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EIN SCHÖNES, GEISTVOLLES PFINGSTFEST

wünschen wir mit dem 18teiligen Bildwerk von E. Mostböck-Huber in unserem Foyer



Achtzehnteilige Bildgruppe
Die sieben Gaben des heiligen Geistes
Mag.a Edith Mostböck-Huber

Die sieben Gaben des Heiligen Geistes lassen sich allegorisch wie in Admont oder abstrakt darstellen - abstrakt wie der Faltenwurf eines Heiligengewandes, in dem der Künstler die geistige Gestalt formt.

Farben wirken auf uns Menschen symbolisch und kulturell, weil wir ihre Verbindungen mit Glaubensinhalten gelernt haben durch Anschauung. Gott als Licht ist Ursprung der Farben. Farben symbolisieren das Geschiedene, das Manifeste.

Die Formen des Manifesten finden wir in der durch Kunst geschaffenen Balance anregend für die Vertiefung in den geistigen Inhalt, den Ort und Titel evozieren. Das Formlose des Heiligen Geistes braucht das Paradoxon der formlosen Formen, die Abstraktion.

Blau ist die Wahrheit, der Intellekt, die Weisheit, Klugheit und Frömmigkeit, im Christentum die himmlische Wahrheit, Ewigkeit, Glaube und Treue, die Farbe der Himmelskönigin.

Braun ist die Erde, aber auch die Absage an die Welt, die Entsagung und Bußfertigkeit, die Nichtigkeit des Materiellen angesichts des schöpferischen Geistes.

Gelb ist die Sonne, der Intellekt, die Intuition, im Christentum die Heiligkeit, die offenbarte Wahrheit, die Göttlichkeit.

Grau ist die Demut, der Tod des Leibes und die Unsterblichkeit der Seele.

Grün ist die mystische Vereinigung von Himmel und Erde, die Weisheit der Gleichheit, die Hoffnung, die Erneuerung des Lebens durch Auferstehung, die Unsterblichkeit, das Wachsen des Heiligen Geistes im Menschen, die Farbe der Dreieinigkeit.

Orange ist die Flamme, der Glanz, das Feuer des Geistes.

Rot ist die Stärke, die Liebe, die Freude, der Edelmut, die Erneuerung des Lebens, das Pfingstfeuer, der Glaubenseifer, die priesterliche Macht und Würde, die Unerschrockenheit, die Farbe der Heiligen auch im Kalender.

Weiß ist die transzendente Vollendung, die Erleuchtung, die Gottesfurcht, der Triumph des Geistes über das Fleisch, die geläuterte Seele, das tugendhafte Leben, die Integrität.

So fließt der Geist aus den Farben und Formen - und hier durch das Wort - in uns Offene. Das Unerfassliche und Unsehbare schauen und zeigen - das ist die Bürde und Würde der Kunst.


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