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Immer wieder Familie - Familien- und Generationenromane in der neueren Literatur

51. Tagung des Institutes für Österreichkunde

 

Zum Thema "Immer wieder Familie" findet von Samstag, 29. Oktober bis Dienstag, 1. November 2011 im Bildungshaus St. Hippolyt die bereits 51. Tagung des Institutes für Österreichkunde statt.

 

 

Mit dem Familienroman ist es – wie Sigrid Löffler feststellt – spätestens seit Doderers Merowinger (1962) endgültig vorbei, nichtsdestotrotz erlebt die Gattung nicht nur im amerikanischen, sondern auch im deutschsprachigen Raum eine erstaunliche Renaissance. Allein das Jahr 2005 kann mit einem „Boom“ an Familienromanen (mit Autoren u.a. wie Arno Geiger, Eva Menasse, Gila Lustiger, Sibylle Mulot, Hanns-Joseph Ortheil und Arno Orzessek) aufwarten.

Obwohl heutzutage die Zahl der Single-Haushalte, Patchwork- und Mutter-Kind-Familien immer höher wird und es große Familiendynastien, als Voraussetzung der Familienromane schlechthin, gar nicht mehr richtig gibt, haben Generationsfragen nicht nur in der Literatur, sondern auch in allen anderen Bereichen der Kulturwissenschaften eine Hochkonjunktur. Warum angesichts des Strukturwandels der Familie und der Verabschiedung der „Grand narratives“ des 19. Jahrhunderts Familien- und Generationenromane noch immer gern geschrieben und gelesen werden, ist eine Frage, die immer wieder gestellt und auf verschiedene Weise beantwortet wird.  ...

Weitere Informationen zur Tagung und zum Ablauf:

Tagungsprogramm auf der Homepage des Instutes für Österreichkunde (bitte anklicken)

 

 

Wissenschaftliche Leitung:

Hajnalka Nagy und Werner Wintersteiner (beide: Universität Klagenfurt)


Organisation und Anmeldung:

Birgit Dörfl, Institut für Österreichkunde, Hanuschgasse 3/1/3/5, A-1010 Wien

Tel.: 43/1/512 79 32, E-Mail: ioek.wirtschaftsgeschichte@univie.ac.at


Veranstalter:

Institut für Österreichkunde in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kompetenzzentrum für Deutschdidaktik (Universität Klagenfurt)

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

Wien Kultur


(Foto - zur Verfügung gestellt: Institut für Österreichkunde)

 

 

 

 

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