Mit dem Festgottesdienst im Dom zu St. Pölten ist eine sehr beeindruckende Woche der Kirchenmusikwoche Laudate Dominum 2016 zu Ende gegangen.
Die Bitte um Frieden stand im Mittelpunkt des feierlichen Abschlussgottesdienstes der Internationalen Kirchenmusikwoche Laudate Dominum. Zur Musik von Joseph Haydns "Missa in Tempore Belli" - der "Messe in kriegerischen Zeiten" erinnerte Probst Maximilian Fürnsinn an unserer Aufgabe, in der Gesellschaft Friedensarbeit zu leisten. Er nannte vier Bereiche:
1. Friede beginnt in den Familien, in denen vor allem Kinder und Frauen von den vielen Formen der Gewalt betroffen sind.
2. Fürnsinn erinnerte an die Spannungen zwischen Jungen und Alten und regte eine Neuverhandlung des Generationenvertrags an.
3. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzung in aller Welt ist zu fragen, wer Interesse hat an der Aufrechterhaltung dieser Konflikte und wer verdient daran.
4. Genauso braucht die Schöpfung unsere Arbeit für den Frieden, solange Ressourcen für den Profit Weniger rücksichtslos ausgebeutet werden. Fürnsinn schloss den Gottesdienst mit einem Segen für die Menschen in Nord, Ost, Süd und West.
Für das großartige Gelingen der Werkwoche Danken wir allen TeilnehmerInnen und ReferentInnen, aber auch unseren KollegInnen im Bildungshaus, die dies möglich gemacht haben!
