Mit einem beeindruckenden Schlusskonzert ging die Internationale Chorakademie (ICAK) am Samstagabend in der Stadtpfarrkirche Krems zu Ende.
Auf dem Programm standen zwei Meisterwerke der Chorliteratur: Johann Sebastian Bachs „Jesu, meine Freude“ sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll (KV 626). Die bewegenden Werke wurden durch besinnliche Gedanken von Erzbischof Josef Grünwidl miteinander verbunden und verliehen dem Konzert eine besondere spirituelle Tiefe.
Bereits an den beiden Tagen zuvor präsentierten die vier Studios der ICAK ihr Können. Beim Studiokonzert I im Barocksaal des Stiftes Herzogenburg und beim Studiokonzert II im hiphaus zeigten die kleineren Chöre eindrucksvoll, was sie in nur wenigen Tagen intensiver Probenarbeit erarbeitet hatten. Die Studierenden überzeugten dabei mit ihrem Können im Dirigieren und gestalteten gemeinsam mit den Sängerinnen und Sängern abwechslungsreiche Konzertabende.
Den feierlichen Abschluss der Chorakademie bildete schließlich der Sonntagsgottesdienst im Dom zu St. Pölten mit Bischof Alois Schwarz, musikalisch gestaltet mit Joseph Haydns „Missa Sancti Nicolai“.
Zehn Tage lang war das hiphaus erfüllt von Musik, Begegnung und gemeinsamer Begeisterung für den Chorgesang. Für uns ist die ICAK längst nicht mehr einfach „zu Gast“ – sie gehört seit vielen Jahren zum Sommer im hiphaus und ist zu einer liebgewonnenen Tradition geworden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sängerinnen und Sängern, den Dirigentinnen und Dirigenten, den Musikerinnen und Musikern sowie allen Mitwirkenden, die diese Chorakademie zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Ein besonderer Dank geht an Maestro Erwin Ortner sowie an Johanna Krokovay – großartige Organisatorin, Konzert- und Opernsängerin und eine wichtige Stütze der ICAK. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Sommer!
